Tipps zur Rasur

Die Nassrasur

1. Wie wird's gemacht?

  • Einweichen (ist überflüssig beim Rasieren nach der Dusche)
  • Das Barthaar wird dadurch um bis zu 60% weicher.
  • Das Gesicht mit warmem Wasser und einer Reinigungscreme waschen, um Schweiss und Fett zu lösen.
  • Das Barthaar wird so aufgeweicht und biegsam gemacht.
  • Die Poren der Haut öffnen sich, das Haar tritt ein Stück hervor, und es lässt sich weiter unten kappen.
TIPP! Es ist ratsam, sich VOR dem Duschen zu rasieren, da sonst die Haut zu sehr aufquillt, und die Barthaare sich nicht mehr richtig fassen lassen. Am besten beide Varianten mal ausprobieren, um zu sehen, was besser geht.

2. Einschäumen und Einwirken lassen

Rasierschaum, -gel oder seife auftragen und einschäumen.
Und jetzt kommt das Allerwichtigste: ca. 5 Minuten einwirken lassen! Wirklich wichtig!
Die Barthaare stellen sich so auf, lassen sich besser schneiden, es gibt weniger Verletzungen und die Rasur hält länger an.
In der Zwischenzeit kann ja schon mal der Kaffee aufgesetzt werden!

Pre-Shave: ideal bei starkem Bartwuchs oder um die Haut extra zu schützen. Das Pre-Shave Balsam wird zuerst auf die zu rasierende Gesichtspartie einmassiert, danach kommt die Rasierseife oder –schaum.
Rasierschaum: bequem in der Anwendung, wirkt aber eher weniger stark als die anderen Produkte.
Rasiergel: es gleitet mit Gel besser - unter anderem, weil er gründlicher eingerieben wird.
Rasierseife: gründlich mit dem Rasierpinsel einmassiert, schafft er auch starken Bart weg, ohne die Haut zu reizen. Ist also besonders bei harten und kräftigen Barthaaren zu empfehlen. Und sehr vorteilhaft bei sensibler und/oder trockener Haut.

3. Die Haut spannen, um die Barthaare tiefer zu erwischen

Das ist es, was die Doppelklingen versuchen, nämlich die Haut anzuspannen, damit die Barthaare besser erwischt werden. Sie verstärken diesen Effekt, wenn Sie mit der freien Hand die Haut spannen, und zwar gegen die Richtung, in die Sie rasieren. Suchen Sie Stellen, die schon rasiert sind oder noch nicht eingeseift wurden. Die Verletzungsgefahr wird so auch verringert.

4. Und wo fange ich jetzt an?

Nicht alle Barthaare sind gleich lang, deshalb:

  • zuerst Wangen
  • dann den Hals
  • zuletzt Oberlippe und Kinn rasieren. Da sind die Stoppeln nämlich am stärksten und sollten am längsten eingeweicht werden.
Reinigen Sie Ihr Gesicht von Seifen- und Bartresten erst mit warmem und anschließend mit kaltem Wasser – das schließt die Poren und erfrischt.

5. In der Wuchsrichtung rasieren!

Empfehlenswert ist die Rasur IN Wuchsrichtung, das schont die Haut und wirkt eingewachsenen Barthaaren entgegen! Gehen Sie falls nötig nur am Schluss gegen die Wuchsrichtung.
Gegen die Wuchsrichtung rasieren ist die erste Ursache für Brennen nach der Rasur.
Rasieren Sie in kurzen Strichen und spülen Sie die Klingen öfters in heissem Wasser.
In falscher Richtung können schnell einzelne Barthaare ausgerissen werden.
Pressen Sie die Klinge nicht zu stark an , sonst nehmen Sie gleichzeitig eine der wichtigen Hautschichten mit.
Rasieren Sie nicht kreuz und quer über das Gesicht - kann eine Menge Schaden anrichten (die meisten Verletzungen geschehen nämlich, weil die Klinge beim Bahnwechsel horizontal zur nächsten Bahn bewegt wird. Deshalb: nach jeder Bahn die Klinge etwas anheben!)

6. Rasierer-Arten (für Nassrasur)

Am besten ist es, vor allem bei empfindlicher Haut, dass mit dem ersten Strich alles wegkommt, was weg muss. Denn jede weitere Runde ist für die Haut eine Tortur. Je besser das Werkzeug, desto präziser kann rasiert werden.

Rasierer mit Schwingköpfen: schmiegen sich den Gesichtskonturen an und sorgen in allen Ecken und Winkeln für einen sicheren, gründlichen Schnitt.
Feststehender Rasierkopf: Kann bei starkem Bartwuchs gründlicher sein.
Einwegrasierer: sind nur für Ausnahmefälle gedacht und deshalb von deutlich geringerer Qualität.
Klingenwechsel: im Schnitt nach 5 Rasuren, mindestens aber einmal pro Woche!

TIPP! Achten Sie auf einwandfreie Klingen! Denn Schnitte und Kratzer werden meistens verursacht durch stumpfe Klingen, mangelhafter Reinigung und zu starkem Druck beim Rasieren.

Der Rasierpinsel bringt's!

Wollen Sie das Beste für sich? Dann nehmen Sie einen hochwertigen Rasierpinsel.
Die Wirkung jedes Rasiermittels verstärkt sich, wenn Sie es mit einem Pinsel einmassieren.
So können die Weichmacher tief in die Schuppenschichten der Haare und in die Poren eindringen.
Durch kreisende Bewegungen werden Rasiercrèmes und Rasierseife mit dem Pinsel aufgeschäumt.
Dadurch wird die Haut sanft durchblutet und massiert.
Gut gegen Mitesser, da der Talg so abfliessen kann.
Wirkungsvoll gegen eingewachsene Barthaare.

Am wertvollsten sind Dachspinsel, die aus dem dichten, robusten Winterfell der Tiere hergestellt werden. Dieses edle Material ist in unterschiedlicher Qualität erhältlich (die hellen sind besser als die schwarzen Pinsel). So ein Pinsel hält ca. 5 - 7 Jahre, wenn er nach Gebrauch immer gut ausgespült und zum Trocknen umgedreht aufgehängt wird (siehe z.B. unsere Rasierpinsel-Sets von Frankman's).

TIPP! Ist vor allem für die fettige Haut und Mischhaut zu empfehlen. Männer, die zu fettiger Haut und eingewachsenden Barthaaren neigen, sollten ein bis zweimal in der Woche ein Peeling vor der Rasur machen, wenn sie auf Rasierpinsel verzichten.

Die Trockenrasur

Bei Akne und infektiöser Haut ist die Trockenrasur (Elektrorasur) sinnvoller als Nassrasur, da schonender rasiert wird (das Barthaar wird nur an der Oberfläche erfasst, was die Verletzungsgefahr deutlich verringert). Dafür ist sie weniger gründlich!

Vorbereiten

Bevor Sie den Elektrorasierer ansetzen, sollten Sie Ihre Haare mit einem Pre-Shave auf ihr nahes Ende vorbereiten: es bringt die Barthaare in optimale Schnittposition und schützt die Haut vor Entzündungen (ca. 60 Sekunden einwirken lassen).
Auch eine Trockenrasur strapaziert die Haut. Die Scherköpfe des Rasierers schneiden nicht, sondern "hobeln" die Barthaare weg. Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass auch kleinste Teile der obersten Hautschicht erwischt werden. Deshalb auch hier: nach der Rasur die Haut mit einem After Shave pflegen.

Wichtig: Zuerst rasieren, dann duschen oder baden. Denn Wasserdampf würde das Haar zu sehr aufweichen.

Rasieren

In kurzen, gleichmässigen Bewegungen.
Rasierkopf flach gegen die Haut halten - immer beide Hände bei der Rasur benutzen (die eine strafft die Haut, die andere führt den Rasierer).
In Wuchsrichtung rasieren.
Nachbehandeln mit einem beruhigenden, kühlen Aftershave und einer ausgleichenden Hautpflege.

TIPP! Halten Sie Ihren Elektrorasierer sauber, d.h. nach jeder Rasur den Scherkopf ausbürsten. Auch der schärfste Scherkopf wird mit der Zeit stumpf, also einmal pro Jahr austauschen. Die Rasur wird dann gründlicher und die Haut geschont.

Pflege nach der Rasur

Nach der Rasur ist die Haut strapaziert und meist gerötet und gereizt. Daher braucht sie eine pflegende Nachbehandlung. Zuerst die Seifenreste mit warmem, dann mit kaltem Wasser abspülen. Danach nur trockentupfen, und nicht reiben, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Jetzt können Sie After Shave auftragen.
Bei trockener und empfindlicher Haut sollten Sie After Shave Lotion, -Balsam oder -Gel verwenden. Die sind nicht so scharf, geben der Haut Feuchtigkeit und schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Um der Haut eine Top-Pflege zu geben, wäre es besser, direkt ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtspflegeprodukt zu nehmen (z.B. Feuchtigkeitscrème für das Gesicht mit Minze oder Aftershave Gel Anti-Feu von Tom Robinn).

After Shave (meistens alkoholhaltig)
Empfehlenswert bei fettiger und etwas unreiner Haut sowie normaler Haut (After Shave trocknet die Haut aus, da alkoholhaltig)
Nicht geeignet für trockene Haut
Geeignet nach einer Trockenrasur, weil es die Haut angenehm erfrischt und belebt
Fördert die Durchblutung
Wirkt leicht desinfizierend und heilungsfördernd bei Rasurverletzungen (brennt jedoch)

After Shave Balm (dünnflüssige, schnell einziehende Emulsion)
Empfehlenswert bei empfindlicher und trockener Haut
Geeignet nach einer Nassrasur
Für Männer mit starkem Bartwuchs und häufiger Rasur

Feuchtigkeitsspendendes After Shave
Geeignet für eine besonders empfindliche und gereizte Haut
Wirkt reizlindernd
Wirkt heilungsfördernd
Reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und gibt der Haut Feuchtigkeit zurück.

Wissenswertes über die Rasur

Wußten Sie, daß...
  • ein Mann in seinem Leben 3350 Stunden mit dem Rasieren von 838,20 Meter Barthaaren verbringt
  • ein Männerhaar 0,0381 Zentimeter (ca. 0.4 mm) am Tag und 13,97 Zentimeter im Jahr wächst
  • ein Männer-Bart aus 7000 bis 15000 Haaren besteht
  • die Barthaare eines Mannes 50 bis 60 Prozent dicker sind als die Haare einer Frau
  • trockene Barthaare beinahe ebenso widerstandsfähig sind wie gleich dicke Kupferdrähte
  •  
  • sich 92 Prozent aller Männer in den USA, Kanada und Europa (insgesamt 240 Millionen) rasieren
  • sich 67 Prozent der Männer naß- und 33 Prozent trockenrasieren
  • sich die Mehrheit der Frauen zwischen 11 und 13 Jahren zum ersten Mal rasiert (z.B. unter den Achseln), die Mehrheit der Männer aber erst zwischen 14 und 15 Jahren
  • daß Frauen schon in der Steinzeit geschärfte Steine und Muscheln benutzten, um lästige Haare zu entfernen.
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